Leutasch: Natur, Kultur und Wege für Ihren Tirol-Urlaub
Leutasch bietet Ihnen unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Wege durch tiefgrüne Wälder und saftige Almwiesen, weitläufige E-Bikestrecken entlang der türkisblauen Leutascher Ache und den Weidachsee mit breiten Wegen. Dazu kommen Kulturangebote rund um Ludwig Ganghofer und historische Einblicke in Oberleutasch. So können Sie Ihre Tage zwischen Bewegung, Spaziergängen und regionaler Geschichte gestalten, ohne den Aufenthalt auf ein einziges Erlebnis auszurichten.
Naturerlebnisse zwischen Ache, Klamm und See
Für eine Wanderung durch eine markante Landschaft steht die große Klammrunde durch die Klamm der Leutascher Ache. Sie ist 3,2 km lang und führt durch die Klamm der Leutascher Ache. Wer die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden möchte, findet entlang der türkisblauen Leutascher Ache weitläufige E-Bikestrecken. Zusätzlich verlaufen in Leutasch Wanderwege durch tiefgrüne Wälder und saftige Almwiesen. Im Leutascher Almenparadies Gaistal sind bis heute echte Buckelwiesen erhalten. Dabei handelt es sich um eine typische postglaziale Landschaftsform, also eine Landschaft, die nach der letzten Eiszeit geprägt wurde. In der Leutascher Geisterklamm sind außerdem bis heute Schleifspuren des mächtigen Eiszeitgletschers sichtbar. Diese beiden Landschaftsmerkmale geben den Wegen einen unterschiedlichen geologischen Charakter. Der Weidachsee ist 4,5 Hektar groß und wird im Fischereibuch Kaiser Maximilians aus dem Jahr 1500 als „Seele in der Leutasch“ erwähnt. Die breiten Wege rund um den See laden zum Spazieren ein und sind auch für Familien mit Kinderwagen geeignet. Damit bietet der See eine konkrete Möglichkeit für einen ruhigeren Ausflug neben längeren Wander- oder Radrouten.Kultur und Geschichte in Leutasch
Das Kulturhaus Ganghofermuseum zeigt die lange Dorfgeschichte von Leutasch, das frühere Leben und Arbeiten, die traditionsreiche Jagd in Leutasch sowie das Leben des Schriftstellers Ludwig Ganghofer. Im Kulturhaus finden regelmäßig Konzerte, Lesungen, Kabarettaufführungen und Vorträge statt. Das macht es zu einem eigenständigen Kulturpunkt, der nicht nur über die Ortsgeschichte informiert. Auch Ganghofers persönliche Verbindung zur Landschaft ist dokumentiert: Ludwig Ganghofer lebte 20 Jahre lang überwiegend im Gaistal in seinem Jagdhaus „Hubertus“. Dort ging er auf die Jagd und verfasste einen guten Teil seiner Werke, darunter „Das Schweigen im Walde“. In der Mitte des Tals in Oberleutasch steht die Pfarrkirche St. Magdalena. Sie wurde 1190 der heiligen Magdalena geweiht; der heutige Bau entstand 1820 und 1821 und wurde 1831 geweiht. Zur Ausstattung gehören ein stattlicher klassizistischer Hochaltar, Deckengemälde von Leopold Puellacher und eine Glocke mit der Jahreszahl 1482. Für einen Kulturspaziergang verbindet die Kirche damit Baugeschichte, Kunst und ein konkretes historisches Zeugnis.Orientierung vor Ort
Das Informationsbüro Leutasch liegt im Ortsteil Kirchplatzl unmittelbar bei einer Bushaltestelle. Dort erhalten Sie persönliche Empfehlungen zu Wanderungen, Biketouren, Loipen, Ausflügen und Veranstaltungen. Die Anlaufstelle kann damit unterschiedliche Interessen für die Tagesplanung aufgreifen, von einer Wanderung bis zu einem Ausflug oder einer Veranstaltung. Eine weitere praktische Orientierung bietet die Leutascher Hofladen-Runde. Sie führt an Läden mit festen Öffnungszeiten und an Selbstbedienungsautomaten vorbei, die rund um die Uhr verfügbar sind. Wenn Sie weitere Ziele vergleichen möchten, finden Sie außerdem Pettnau, Gemeinde in Tirol, Ellbögen, Sellrain, Patsch, Ampass und Flaurling.Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.
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