Mathon: Wanderwege, Winterwege und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Mathon
Mathon verbindet kurze Wege zu historischen Bauwerken mit längeren Touren in die Berglandschaft. Für Ihre Reiseplanung stehen dabei unterschiedliche Wegarten zur Verfügung: Der Rundwanderweg Mathon beginnt an der Kirche zum heiligen Sebastian und erreicht nach etwa 200 m entlang der Bundesstraße in Richtung Ischgl die Dreikönigskapelle. Für eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist vom Bahnhof Landeck-Zams der Linienbus 260 angegeben, der halbstündlich durch das Paznaun fährt. Als Haltestelle für den Rundwanderweg ist Mathon West genannt.
Wandern zum Berglisee und in die Verwallgruppe
Der Berglisee lässt sich von Mathon aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad über einen Forstweg erreichen. Der Weg zum Bergsee führt außerdem über einen steilen Steig durch Wälder und Almwiesen. Für den Zustieg beginnt die Beschreibung an der Kirche zum heiligen Sebastian; zunächst verläuft der Weg etwa 150 m entlang der Bundesstraße in Richtung Galtür. Für Bergli und Berglisee werden ein Fahrweg sowie ein steiler Fußpfad genannt. Der Rückweg vom Berglisee führt über die Larein Alpe und Tschaffein zurück nach Mathon. Am Ufer gibt es Sitzplätze und eine kleine Grillstelle. Eine andere Dimension bietet die Panoramatour Verwall. Sie führt über 7 km und 500 Höhenmeter zu einem Aussichtspunkt unterhalb der Friedrichshafener Hütte mit Blick auf die Silvretta- und Samnaungruppe. Start und Ende liegen am Parkplatz der Friedrichshafener Hütte im Ortsteil Piel zwischen Ischgl und Galtür. Die Tour ist damit nicht als Ortsrunde in Mathon angelegt, sondern als eigene Unternehmung in der Umgebung.Winterwege, Loipe und Übungslift
Im Winter verbindet der 5 km lange Winterwanderweg Ischgl–Mathon die beiden Orte. Die Gehzeit beträgt etwa 2 Stunden, die Strecke als leicht eingestuft. Nach Mathon überquert der Weg den Valzurbach und erreicht anschließend den Wildpark. Für Langläufer verbindet eine 5,5 km lange Loipe Mathon mit Ischgl. Der Übungslift Mathon weist einen Höhenunterschied von 95 m auf und ist 449 m lang.Kirchen, Museum und regionale Geschichte
Die Pfarrkirche zum heiligen Sebastian in Mathon wurde am 20. Juni 1682 zu Ehren der Pestheiligen Sebastian und Rochus eingeweiht. Die Dreikönigskapelle wurde 1772 in ihrer heutigen Form erbaut und 1774 mit einem Krippenaltar von Georg Witwer aus Imst ausgestattet. Mathon wurde erstmals 1173 urkundlich erwähnt, als Ulrich III. von Tarasp die Alpe Mathon, auch Alpem Mutanem genannt, seinem Hauskloster Marienberg schenkte. Das Paznauner Bauernmuseum befindet sich im Gebäude des Wirtshauses Walserstube am St. Sebastianweg Nr. 4 im Ortszentrum, in unmittelbarer Nähe der Expositur zum Hl. Sebastian. Zur Sammlung gehört eine Webkammer mit einem alten, selbstgebauten Webstuhl. Damit wurden Bettwäsche, Teppiche und andere Textilien aus Schafwolle hergestellt. Das Wirtshaus Walserstube bietet regionale Küche. An ein früheres bergbauliches Vorhaben erinnern ein etwa 20 m langer Stollen und der Name „Knappaschrofa“.Wildpark an der Silvretta-Hochalpenstraße
Der Silvretta Wildpark liegt unmittelbar neben der Wildererhütte an der Silvretta-Hochalpenstraße zwischen Ischgl und Mathon. Die Wildererhütte ist über die Bushaltestelle Wildpark Silvretta erreichbar. Damit ergänzt der Wildpark die Wege und Kulturziele rund um Mathon um einen weiteren konkret beschriebenen Ausflugspunkt.Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ischgl.
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