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Faggen: Natur, Wege und Kultur am Kaunertaleingang

Unterkünfte in Faggen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Faggen liegt auf dem Schwemmkegel des Faggenbachs am Eingang zum Kaunertal. Der Ort verbindet eine ausgeprägte Landschaft am Wasser mit historischen Spuren, kleinen Kapellen und mehreren dokumentierten Wegen. Für die Wahl einer Unterkunft in Faggen ergibt sich damit ein Ortsbild, das Natur, regionale Geschichte und Ausflugsziele auf engem thematischem Raum zusammenführt.

Landschaft und Wege am Faggenbach

Die Trockenrasen in Faggen sind Teil eines Naturschutzgebietes und beherbergen eine große Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten. Ebenfalls erhalten sind historische Bewässerungssysteme, die Waale genannt werden. Oberhalb von Faggen wurde 1993 zudem eine kleine prähistorische Siedlung aus der Bronzezeit entdeckt. Diese drei Aspekte stehen für unterschiedliche Zeitschichten der Landschaft: geschützte Lebensräume, überlieferte Formen der Bewässerung und eine Siedlung aus der Vorgeschichte. Der Kaunerberger Wasserweg beginnt an der Innmündung bei Faggen beziehungsweise Prutz. Von dort führt er über Kauns und Kaunerberg sowie die Weiler Unter- und Oberfalpetan zum Gallruthstollen. Für kürzere Wege ist die Faggenpromenade Variante 2 beschrieben. Sie folgt dem Faggenbach bis zur Faggenbrücke und führt anschließend am anderen Ufer zum Faggensteg. Auch der Spazierweg Faggen–Außergufer startet in Prutz beziehungsweise Faggen. Er führt an der Kapelle Maria Hilf vorbei und weiter zum Weiler Außergufer. Die Trailrun-Strecke Prutz–Faggen–Kauns überquert eine Holzbrücke über den Faggenbach und führt auf dem Weg nach Kauns an der Fischerranch vorbei. Über Innergrufer verläuft diese Strecke zurück nach Faggen und Prutz. Für verschiedene Rad- und Mountainbike-Touren eignet sich Faggen ebenfalls.

Kapellen, Denkmäler und regionale Geschichte

Der „Faggner Wirt“ wurde 1678 erbaut. Der ehemalige Faggner Wirt steht aufgrund eines Bescheids als unbewegliches Denkmal unter Denkmalschutz. Ein weiteres geschütztes unbewegliches Denkmal ist die Kapelle Weißes Haus, deren Denkmalschutz auf einer Verordnung beruht. Eine Inschrift im Inneren hält ihre Errichtung im Jahr 1854 und ihre Renovierung im Jahr 1958 fest. Zur Geschichte der örtlichen Sakralbauten gehören mehrere weitere Details. Das Altarbild der alten Kapelle aus dem 18. Jahrhundert hängt heute an der Rückwand der neuen Faggenkapelle. Die Kapelle im Obergufer wurde 1995 renoviert; in ihrem Inneren befinden sich ein altes Kruzifix und ein etwas neueres Muttergottesbild. Die Mariahilfkapelle in Faggen wurde 1975–1977 errichtet und am 2. März 1980 eingeweiht. Am Weg zum Außergufer steht die Skulpturengruppe „Martin mit dem Bettler“. Geschaffen wurde sie von Engelbert Gitterle aus Urgen. Auch der Barockbildhauer Anton Sturm (1690–1757) stammte aus Faggen. Bekannt ist er vor allem für seine Ausstattung der Stiftskirche in Füssen.

Ortsdetails für Familien und den Aufenthalt

Bei der Faggenkapelle befindet sich ein Spielplatz mit Rutsche, Klettergerüst und Schaukel. Der Hofladen Mair in Faggen bietet Produkte aus eigener Erzeugung und regionale Spezialitäten an. Damit ergänzen konkrete Anlaufpunkte für den Aufenthalt die Wege, Kapellen und historischen Besonderheiten des Ortes. Weitere Orte im Tirol-Angebot: IschglIschgl, PiansPians, SerfausSerfaus, LangestheiLangesthei, SeeSee, Kappl-BachKappl-Bach, FendelsFendels, FlirschFlirsch.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landeck.

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