Kauns: Burg Berneck, Natur und Wege
Unterkünfte in Kauns
Wenn Sie Kauns als Urlaubsort erwägen, können Sie Ihre Planung an drei Interessen ausrichten: geschützte Landschaft, historische Bauwerke oder eine Tour mit benanntem Ziel. Die örtlichen Angebote unterscheiden sich durch ihre konkreten Ausgangs- und Endpunkte. Der Wald- und Strauchlehrpfad beginnt und endet am Gemeindeamt; der Wallfahrtsweg Kauns–Kaltenbrunn führt bis zur Wallfahrtskirche Kaltenbrunn. Diese Unterschiede helfen dabei, einen Ausflug nach dem gewünschten Schwerpunkt auszuwählen.
Landschaft und Wald- und Strauchlehrpfad
Das Naturschutzgebiet Kauns-Kaunerberg-Faggen umfasst Trockenrasen, Felsbänder, Strauch- und Waldinseln sowie verwachsene Lesesteinmauern. Das Spektrum reicht damit von offenen und felsigen Bereichen bis zu bewachsenen Flächen und alten Mauern. Wer bei der Wahl eines Urlaubsorts auch die Landschaft berücksichtigen möchte, findet hier mehrere konkrete Naturmerkmale statt eines einzigen, allgemeinen Landschaftsbilds.
Der Kauner Wald- und Strauchlehrpfad ist ein Themenweg durch das Naturschutzgebiet. Er ist 2,7 km lang und beginnt und endet am Gemeindeamt Kauns. Länge und gemeinsamer Start- und Endpunkt geben dem Weg einen klaren Rahmen: Sie können ihn als Rundweg mit festgelegter Strecke betrachten. So lässt sich diese Option von Touren unterscheiden, deren Ausgangspunkt oder Ziel an einem anderen Ort liegt.
Burg Berneck und geschützte Sakralbauten
Burg Berneck, auch Schloss Berneck oder Bernegg genannt, ist eine um 1200 erbaute Burganlage. Ihre Kapelle ist dem heiligen Bartholomäus geweiht. An der Südseite der Burg führt eine Galerie über eine 130 m hohe Felswand und bietet einen Blick in die Tiefe. Bei diesem Ziel kommen die Geschichte der Burganlage und eine markante Perspektive auf die Felswand zusammen.
Auch die katholische Pfarrkirche hl. Jakobus d. Ä. in Kauns und die Kapelle Hl. Kreuz, auch Schranzkapelle genannt, stehen unter Denkmalschutz. Damit gibt es neben der Burganlage zwei benannte Sakralbauten, die Sie bei der kulturellen Orientierung berücksichtigen können. Die Burgkapelle und die Schranzkapelle sind dabei zwei unterschiedliche Bauwerke: Die eine gehört zur Burg und ist dem heiligen Bartholomäus geweiht; die andere ist die Kapelle Hl. Kreuz in Kauns.
Wanderung zur Hohen Aifnerspitze
Die mittelschwierige Hin- und Rückwanderung von der Aifneralm zur Hohen Aifnerspitze ist 7,2 km lang und dauert etwa 5 Stunden und 15 Minuten; ausgewiesen sind 815 Höhenmeter im Aufstieg und 811 im Abstieg. Vom Almgebäude führt der markierte Weg über Weideflächen und Zirbenwald zur Aifner Spitze; der weitere Anstieg zur Hohen Aifnerspitze verläuft felsiger und steiler. Der Abstieg führt über denselben Steig zurück zur Aifneralm.
Ein Kräutergarten als weiterer Akzent
Die Kauner Kräuterecke ist ein Kräutergarten auf dem Biobauernhof von Verena und Edgar Buchhammer. Sie ergänzt die Themen Landschaft, Wege und historische Bauwerke um einen eigenen gartenbezogenen Schwerpunkt. Wenn Sie eine Unterkunft für Ihren Aufenthalt wählen, können Sie überlegen, welche dieser Interessen für Ihre Reise besonders wichtig sind: der Naturraum mit seinen unterschiedlichen Landschaftselementen, eine Route mit benannten Eckpunkten, die Bauwerke oder der Kräutergarten.
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