Forchach: Wildflusslandschaft am Tiroler Lech

Forchach zwischen Lech und Hängebrücke

Forchach liegt in der Kernzone des Naturparks Tiroler Lech. Sein besonderer Landschaftseindruck entsteht am Lech: Das Flussbett ist bei Forchach besonders weitläufig und imposant. Durch dieses Flussbett schlängelt sich der Lechzopf; von den umliegenden Gipfeln aus ist er sichtbar. Wer für den Tirol-Urlaub eine naturnahe Umgebung mit klar erkennbarem Flusscharakter sucht, findet hier einen Ort, dessen wichtigste Erlebnisse unmittelbar mit dieser Landschaft verbunden sind.

Wildflusslandschaft und Hängebrücke

Die Wildflusslandschaft bei Forchach lässt sich im Naturpark auf einer leichten Wanderung erleben. Ein markanter Zielpunkt ist die Hängebrücke Forchach. Sie ist 138 Meter lang und wurde im August 2020 begehbar. Für die konkrete Tagesplanung ist zudem wichtig, dass die Brücke rollstuhlgerecht ist und mit Kinderwagen genutzt werden kann. Damit lässt sich dieser Teil der Landschaft auch dann berücksichtigen, wenn bei der Auswahl eines Ausflugs eine stufenarme Nutzung oder ein Kinderwagen eine Rolle spielt. An der Forchacher Hängebrücke erwartet Sie außerdem eine Besucher:inneninszenierung mit Spielelementen und einer öffentlichen Grillstelle. Hinzu kommen Informationen zum Wildflusslebensraum sowie zum 2022 abgeschlossenen LIFE-Projekt 2. Dessen Inhalte beziehen sich auf Redynamisierungs- und Artenschutzmaßnahmen. Die Brücke ist damit nicht nur ein Übergang über den Fluss, sondern verbindet das Landschaftserlebnis mit einer anschaulichen Auseinandersetzung mit dem Lebensraum Lech.

Zwei Routen mit unterschiedlichem Verlauf

Für die Orientierung zu Fuß stehen zwei benannte Routen im Mittelpunkt. Die Route „Forchach zur Hängebrücke“ beginnt am Sportplatz in Forchach und führt zum Ausgangspunkt zurück. Ihr Verlauf verbindet den Ort mit dem markanten Übergang, ohne dass ein anderer Zielpunkt als Rückkehr erforderlich ist. Die Route „Forchach – Hängebrücke nach Stanzach“ setzt einen längeren, weiterführenden Verlauf. Sie führt über die Hängebrücke zum Jagdhaus Feldele und anschließend durch Wälder über die Schwarzwasserbach-Brücke in das Errach-Gebiet. Für Ihre Ausflugsplanung bietet diese Beschreibung eine klare Unterscheidung: Eine Route bleibt an den Ausgangspunkt in Forchach gebunden, die andere führt über mehrere benannte Landschaftspunkte weiter in das Errach-Gebiet.

Denkmalschutz und Höhenlage

Neben Flusslandschaft und Wanderrouten gehören auch zwei unterschiedliche kulturelle beziehungsweise landschaftliche Bezugspunkte zum Ortsbild. Die katholische Filial- und Expositurkirche hl. Sebastian mit dem Friedhof in Forchach steht unter Denkmalschutz. Die Hochstanzer Alpe liegt auf 1.600 m Höhe. So umfasst die Orientierung rund um Forchach sowohl ein geschütztes sakrales Ensemble im Ort als auch einen ausdrücklich mit seiner Höhenlage bezeichneten alpinen Bezugspunkt. Wenn Sie Forchach mit weiteren Orten in Tirol vergleichen möchten, können Sie auch [Höfen](Höfen), [Nesselwängle](Nesselwängle), [Ehenbichl](Ehenbichl), [Wängle](Wängle), [Grän](Grän), [Vils](Vils) und [Kaisers](Kaisers) betrachten.

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