Hinterhornbach – Wandern, Hornbach und Allgäuer Alpen

Hinterhornbach zwischen Hornbach und Allgäuer Alpen

Hinterhornbach liegt im einzigen besiedelten linken Seitental des Lechtales in den Allgäuer Alpen. Der Ort verbindet ein markantes Flusstal mit Wegen zu den umliegenden Bergen, einer barocken Pfarrkirche und besonderen Zielen wie den Drähütten oder dem Kraftplatz „Am Anger“. Für Ihre Reiseplanung ist außerdem die Zufahrt ein klarer Orientierungspunkt: Die Straße nach Hinterhornbach endet am Parkplatz vor der Jochbachbrücke.

Hornbach, Talraum und Wege

Der Hornbach hat sich im Seitental ein natürliches und sehr breites Flussbett geschaffen. Von seiner Quelle bis zum Lech fließt er über mehr als 17 Kilometer. Dadurch bleibt der Fluss ein prägendes Landschaftselement, wenn Sie sich im Tal bewegen oder eine Wanderung entlang des Hornbachs wählen.

Im Sommer steigen Wanderer von Hinterhornbach zum Hochvogel und zu seinen kleineren Nachbarn in den Allgäuer Alpen auf. Eine weitere Route führt von Hinterhornbach zur Petersbergalm: Sie verläuft über Blumenwiesen, durch schattige Waldstücke und sonnige Lichtungen bis zu den Drähütten. Auf dem leichten Güterweg von Hinterhornbach zur Petersbergalm sind auch Radfahrer willkommen.

Mehrere Rundwege setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Große-Drähütten-Runde führt ins Hornbachtal und wieder zurück nach Hinterhornbach. Die Kleine-Drähütten-Runde verläuft entlang des ursprünglichen Hornbachs und bietet Ausblicke auf den Hochvogel sowie auf die Dorfkulisse von Hinterhornbach. So lassen sich Flusslauf, Bergblick und Ortsansicht in verschiedenen Touren miteinander verbinden, ohne die genannten Ziele gleichzusetzen.

Winterwanderung und anspruchsvolle Skitour

Die Winterwanderung entlang des Hornbachs beginnt am westlichen Ortsende von Hinterhornbach. Nach etwa 3,9 Kilometern erreicht sie die unbewirtschafteten Drähütten.

Auch der Aufstieg zur Bretterspitze beginnt an einem kleinen Parkplatz in Hinterhornbach. Die Skitour auf die Bretterspitze ist anspruchsvoll und erfordert sehr stabile Verhältnisse. Damit steht sie für eine deutlich forderndere Bergunternehmung als die beschriebenen Wege entlang des Hornbachs oder zu den Drähütten.

Kirche, Wallfahrt und frühere Schmugglerpfade

Die Pfarrkirche „Unsere liebe Frau vom guten Rat“ wurde in den Jahren 1761 bis 1764 errichtet. Sie ist ein einheitlich barocker Bau mit einjochigem Chor und Nordturm. Das Gemälde am Hochaltar stellt Maria vom guten Rate dar. Früher fanden aus dem Lechtal häufige Wallfahrten zu diesem Bild statt; diese religiöse Bedeutung gehört zur überlieferten Geschichte des Ortes und ist nicht als heutiges Veranstaltungsangebot zu verstehen.

Auch die frühere Nutzung der Landschaft ist an den Wegen ablesbar: Die früher von Schmugglern genutzten Pfade in Hinterhornbach sind heute als Wanderwege ausgeschildert und ausgebaut. Die Besiedlung von Hinterhornbach erfolgte von Deutschland beziehungsweise dem Allgäu aus über das Hornbachjoch.

Unterkünfte in Hinterhornbach vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Weitere Ziele und ein besonderer Rastplatz

Der Kraftplatz „Am Anger“ liegt oberhalb der Gemeinde Hinterhornbach und ist über einen Wiesenweg erreichbar. Er liegt an einem kleinen Bach, der am Rigglerhof vorbeifließt. Dort stehen Bänke, auf denen Besucher die Füße ins Wasser hängen können. Für eine Reise mit unterschiedlichen Tagesideen ergänzt dieser Ort die Berg- und Rundwege um einen ausdrücklich am Wasser gelegenen Aufenthaltsplatz.

Das Kaufbeurer Haus ist eine Selbstversorgerhütte der Kategorie I. Von Hinterhornbach aus ist es in etwa 2,5 Stunden erreichbar.

Weitere Ziele, die Sie für Ihre Auswahl ansehen können, sind Grän, Reutte, Holzgau, Lähn, Vils, Bichlbach und Zöblen.

Mehr zum Reiseziel

Passende Informationen für Ihre Reiseplanung:

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Reutte.