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Finkenberg: Naturwege, Schluchten und Kultur

Unterkünfte in Finkenberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Finkenberg ist ein Ziel für Sie, wenn Naturerlebnisse, aussichtsreiche Wege und gewachsene Tiroler Kultur zu einem Aufenthalt gehören sollen. Im Gemeindegebiet liegen Teile des Hochgebirgsnaturparks Zillertaler Alpen. Gleichzeitig führen mehrere dokumentierte Wege zu besonderen Landschaftsräumen: durch den geschützten Landschaftsteil Glocke, entlang des Moorlehrpfads Penken und zur Route Tuxbachklamm & Naturlehrpfad Glocke. Ergänzt wird dieses Bild durch historische Brücken, eine Pfarrkirche und die Kapellen am Penkenjoch.

Naturlehrpfade zwischen Glocke und Penken

Der geschützte Landschaftsteil Glocke ist etwa 33 ha groß. Ein etwa einstündiger Rundweg ermöglicht es Einheimischen und Gästen, die Naturschönheiten dieses Gebiets kennenzulernen. Auf dem Naturlehrpfad informieren Schautafeln und ein Begleitheft über die besonders reichhaltige Flora des Naherholungsgebiets, außerdem über die Geschichte und Geologie des Tuxertals sowie über historische Bewirtschaftungsformen. Damit verbindet die Route Landschaftsbeobachtung mit konkreten Einblicken in Naturraum und regionale Vergangenheit.

Eine weitere Möglichkeit, die Landschaft zu lesen, bietet der Moorlehrpfad Penken. Er beginnt an der Mittelstation der Finkenberger Almbahnen und verläuft entlang des Wanderwegs zur Schrofenalm. Die Schautafeln erläutern die typische Artenvielfalt des Niedermoores, seine geschützten Pflanzen und die dort vorkommende artenreiche Tierwelt. Die Route Tuxbachklamm & Naturlehrpfad Glocke bietet zusätzlich Ausblicke in eine bis zu 70 m tiefe Schlucht. Für die Tagesplanung lassen sich damit ein Rundweg im geschützten Landschaftsteil, ein Moorlehrpfad und ein Schluchterlebnis als unterschiedliche Naturthemen einordnen.

Brücken, Kirche und Kapellen

Zu den markanten Kulturdenkmälern gehört die Hochstegbrücke. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert, überspannt den Zemmbach und gilt als wertvolles Zeugnis alter Holzbautechnik. Die Teufelsbrücke wurde 1876 erbaut. Sie überspannt eine tief eingeschnittene Klamm, durch die der wilde Tuxer Bach schäumend und tosend fließt. Beide Brücken stehen damit für unterschiedliche historische Bauwerke und sind zugleich eng mit den Gewässern und Einschnitten der Landschaft verbunden.

Die heutige St.-Leonhardskirche in Finkenberg wurde 1721 erbaut und ist seit 1891 die Pfarrkirche von Finkenberg. Oberhalb von Finkenberg, westlich des Ortes, steht eine Gruppe alter Buchen, die 1929 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt wurde. Das Naturdenkmal Buchen-Baumgruppe liegt im Ortsteil Persal und ist über den Wanderweg Nr. 29 in Richtung Ortsteil Innerberg erreichbar.

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Auch am Penkenjoch finden sich besondere Ziele. Zwei Gondelbahnen bringen Gäste von Finkenberg auf das 2.095 m hoch gelegene Penkenjoch. Die Capella Granata befindet sich auf 2.087 m Seehöhe östlich des Speicherteichs am Penkenjoch und wurde vom Schweizer Architekten Mario Botta entworfen. Von der Bergstation der Finkenberger Almbahnen ist die Granatkapelle in rund 10 Minuten Gehzeit erreichbar; sie ist nur im Sommer zugänglich. Diese Einschränkung gehört zur konkreten Besuchsplanung.

Finkenberg als Ausgangspunkt im Zillertal

Für die Anreise und die Verbindung in der Region steht ganzjährig eine kostenlose Busverbindung von Mayrhofen über Finkenberg bis Hintertux zur Verfügung. Wer weitere Ziele innerhalb der übergeordneten Auswahl vergleichen möchte, findet auch Ginzling, Aschau Im Zillertal, Hainzenberg, Hippach-Schwendberg, Uderns, Wiesing und Imming.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwaz.

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