Schwendau – Kunstfluss, Wege und Kultur
Unterkünfte in Schwendau
Schwendau verbindet Naturerlebnisse, Wege durch den Ort und sehenswerte Kulturorte auf engem thematischem Raum. Wenn Sie Ihren Tirol-Aufenthalt nicht nur auf eine einzelne Aktivität ausrichten möchten, finden Sie hier unterschiedliche Anlaufpunkte: den Kunstfluss an der Zillerpromenade, den Schwendauer Pfad, einen Wasserfall am Horbergbach sowie historische und religiöse Ziele.
Entlang der Zillerpromenade
Auf einer Länge von etwa 3,7 km erstreckt sich entlang der Zillerpromenade der sogenannte „Kunstfluss“. Damit bietet Schwendau einen klar benannten Wegabschnitt, an dem sich Landschaft und Kunstbezeichnung miteinander verbinden. Der Schwendauer Pfad beginnt in der Augasse am Kunstfluss und führt weiter bis ins Dorfzentrum von Schwendau. Für Ihre Orientierung lässt sich damit ein konkreter Ausgangspunkt im Ort mit dem Ziel Dorfzentrum verbinden, ohne dass Sie die Route mit einer Rundwanderung oder einer bestimmten Gehzeit gleichsetzen müssen.Wasserfall und geschützter Landschaftsteil
Der Keilkeller-Wasserfall liegt am Horbergbach. Das Wasser stürzt dort in mehreren Kaskaden über teilweise kahle Felswände. Die Wanderung zum Wasserfall führt über den Waldweg Hippach-Schwendau und anschließend über einen teilweise steinigen, wurzeligen Steig durch Mischwald. Gerade diese unterschiedlichen Wegmerkmale gehören zur Beschreibung des Ziels: Der Ausflug verbindet einen Waldweg mit einem naturbelassen wirkenden Steig und endet an einem mehrstufigen Wasserfall. Einen weiteren landschaftlich bezeichneten Punkt bildet der Burgschrofen, der auch Burgstallschrofen genannt wird. Er ist als geschützter Landschaftsteil ausgewiesen. Die Bezeichnung und der Schutzstatus machen ihn zu einem eigenständigen Bestandteil der örtlichen Landschaft, ohne dass daraus eine bestimmte Nutzung oder ein zugänglicher Aussichtspunkt abgeleitet werden kann.Kirchen, Geschichte und Handwerk
Die neubarocke Wallfahrtskirche „Zu unserem gekreuzigten Heiland“ erreichen Sie über einen kurzen Weg, der von gemauerten Kreuzwegstationen gesäumt ist. Der Zugang ist damit nicht nur durch das Kirchengebäude selbst geprägt, sondern auch durch die Abfolge der Stationen entlang des Weges. Der „Thun“ ist ein turmartiges Gebäude aus dem 13. Jahrhundert. Einst war er Sitz des Amtmannes und Verwaltungszentrum des Amtes Schwendau. Heute befindet sich der „Thun“ in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden. Diese Einschränkung ist für Ihre Planung wesentlich: Sie sehen hier ein historisches Bauwerk im Ortsbild, sollten jedoch keinen Innenbesuch einplanen. Die historische Brennhütte wurde restauriert und dient heute als kleines Museum. Dort können Sie Interessantes über das Schnapsbrennen erfahren. Einen anderen Zugang zu regionaler Tradition bietet der Kräutergarten in Schwendau mit etwa 160 Wildkräuterpflanzen. Im November findet bei den Drei Linden der Leonardiritt mit Tiersegnung statt. Dieses Ereignis ergänzt die ganzjährig beschriebenen Landschafts- und Kulturpunkte um einen festgelegten Termin im Jahreslauf. Wenn Sie weitere Orte für Ihre Auswahl vergleichen möchten, finden Sie außerdem Vomp (Vomp), Buch In Tirol (Buch In Tirol), Steinberg Am Rofan (Steinberg Am Rofan), Imming (Imming), Weer (Weer), Zell Am Ziller (Zell Am Ziller), Stans (Stans) und Eben Am Achensee (Eben Am Achensee).Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwaz.
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