Bruggen: Landecker Stadtteil am Sonnenweg
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Bruggen ist ein Stadtteil von Landeck im oberen Inntal. Ortsgeschichte, Pfarrkirche und Sonnenweg zeigen verschiedene Seiten des Stadtteils: seine frühere Zugehörigkeit zu Perfuchs, den Kirchenbau der Nachkriegszeit und den Hangweg, der Bruggen mit Perjen verbindet.
Kurzfakten zu Bruggen
- Lage: Stadtteil von Landeck im Tiroler Oberland.
- Geschichte: Bruggen gehörte früher zu Perfuchs.
- Pfarrkirche: St. Josef wurde 1960 bis 1963 erbaut.
- Rundwanderung: Perjen–Bruggen, sechs Kilometer und etwa zwei Stunden.
- Höhenmeter: 159 Meter bergauf und 155 Meter bergab.
- Wegbeschaffenheit: Asphalt, Forststraße und Steig; mittelschwierig.
Bruggen als Teil der Stadt Landeck
Bruggen gehört zum Landecker Stadtgebiet und liegt am Hang über dem Inntal. Der Stadtteil ist historisch mit Perfuchs verbunden. Die Volksschule Bruggen nahm 1971 mit zwei Klassen den Unterricht auf, nachdem die einklassige Schule in Perfuchs geschlossen worden war.
Ein markanter Bau des Stadtteils ist die Pfarrkirche St. Josef in der Bruggfeldstraße. Sie entstand zwischen 1960 und 1963 als rechteckiger Saalbau aus Sichtbeton. Versetzte Pultdächer, ein freistehender Glockenturm und das angeschlossene Pfarrzentrum prägen die Anlage. Neben dem Hauptraum gehören eine Werktagskapelle und eine Taufkapelle dazu. Zeitgenössische Künstler aus dem Tiroler Oberland gestalteten die Kirche; die Glocken wurden durch eine Schweizer Stifterin ermöglicht.
Landeck liegt am Zusammenfluss von Inn und Sanna. Die Stadt verbindet mehrere Täler des Tiroler Oberlands und bildet damit den räumlichen Bezug für Bruggen. Das Stadtgebiet von Landeck reicht über mehrere Ortsteile; Täler des Tiroler Oberlands erschließen den weiteren Landschaftsraum. Ein Vergleich mit Grins im Landecker Raum zeigt den Unterschied zwischen dem Stadtteil am Inntalhang und einem höher gelegenen Dorf.
Der Sonnenweg zwischen Perjen und Bruggen
Die Rundwanderung beginnt in Landeck-Perjen. Vom Ausgangspunkt führt der Weg zur Abzweigung Burgweg und folgt der Beschilderung zum Sonnenweg. Der rund 2,8 Kilometer lange Abschnitt erreicht den westlichen Beginn im Stadtteil Bruggen. Auf der Rückrunde geht es zunächst etwa 1,6 Kilometer auf derselben Strecke bis zum Wegweiser „Jakobsweg“; anschließend führt der Weg abwärts zurück nach Perjen.
Für die gesamte Runde werden sechs Kilometer und etwa zwei Stunden Gehzeit angegeben. Die Route umfasst 159 Höhenmeter im Aufstieg und 155 Meter im Abstieg. Asphalt, Forststraße und Steig wechseln einander ab; die Tour ist als mittelschwierig eingestuft. Der Steigabschnitt und die Höhenunterschiede prägen die Wegwahl. Als beste Jahreszeit ist April bis November genannt. Der Startpunkt liegt in Perjen; der Bahnhof Landeck-Zams ist der Bahn-Ankunftspunkt.
Bruggen und die Wege nach Landeck
Die Wanderung selbst bleibt eine lokale Runde zwischen Perjen und Bruggen, während der Innradweg den größeren Talraum erschließt: Er führt von Landeck über Zams und Imst weiter in Richtung Telfs. Inn und Sanna treffen in Landeck zusammen; Flusslage und Talwege erklären, warum die Stadt als regionaler Verkehrsknoten wahrgenommen wird.
Häufige Fragen zu Bruggen
Wem ist die Pfarrkirche St. Josef geweiht?
Die Kirche ist dem heiligen Josef als Arbeiterpatron geweiht. Eine Schweizer Fabrikantin stiftete eine Glocke. Zwei weitere Glocken erinnern an den Schweizer Nationalheiligen Nikolaus von der Flüe und die heilige Valeria, die Namenspatronin der Stifterin.
Wo steht die Pfarrkirche St. Josef?
Die Pfarrkirche liegt in der Bruggfeldstraße 33 im Landecker Stadtteil Bruggen.