Zum Inhalt

Oberlienz in Osttirol

Unterkunft finden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Oberlienz liegt am westlichen Rand des Lienzer Beckens, dort, wo der Raum um die Stadt Lienz in das Iseltal übergeht. Der Schwemmkegel des Schleinitzbaches, sonnige Hänge und eine terrassierte Kulturlandschaft prägen den Ort. Damit unterscheidet sich Oberlienz sowohl von der Stadt Lienz als auch von den weiter taleinwärts gelegenen Berggemeinden.

Kurzfakten zu Oberlienz

  • Oberlienz liegt im Bezirk Lienz auf 757 Metern Seehöhe.
  • Zur Gemeinde gehören Oberlienz, Oberdrum und Glanz.
  • Die Siedlung liegt am Schwemmkegel des Schleinitzbaches am Rand des Lienzer Beckens.
  • Ein Abschnitt des Walter-Mair-Rundwanderwegs führt durch Oberlienz und Oberdrum.

Zwischen Lienzer Becken und Iseltal

Oberlienz liegt nur wenige Kilometer nordwestlich von Lienz und bildet mit den benachbarten Sonnendörfern einen Übergang vom Talboden zu den Sonnenhängen. Die Nähe der Stadt und die eigene dörfliche Struktur gehören gleichzeitig zum Ortscharakter. In Lienz prägen Altstadt und Schloss Bruck den städtischen Mittelpunkt des Talbodens.

Terrassenlandschaft, Dorfgeschichte und römische Spuren

Der Schleinitzbach hat über lange Zeit Material aus den Bergen in den Talraum getragen und am Hang einen Schwemmkegel aufgebaut. Die Felder und Siedlungen folgen dem Gelände; kleine Steinmauern, Hecken und Baumzüge gliedern die landwirtschaftlich geprägte Landschaft. Spaziergänge führen dadurch nicht durch eine einheitliche Ebene, sondern an Feldern, Höfen und gewachsenen Dorfteilen vorbei. Die Ortschaft Glanz erweitert den Blick über die Isel hinweg auf die andere Talseite.

Oberdrum war früher eine eigene Gemeinde; heute gehört der Ortsteil gemeinsam mit Glanz zu Oberlienz. Die Entwicklung getrennter Siedlungskerne und einer zusammengehörigen Gemeinde bleibt in der räumlichen Gliederung erkennbar. Oberlienz liegt im Übergang zwischen dem Lienzer Talboden und den Bergtälern, die den Osttiroler Landschaftsraum im Norden und Westen prägen.

Anzeige

Zu Fuß durch Oberlienz und Oberdrum

Ein konkreter Einblick in die Umgebung gelingt auf der vierten Etappe des Walter-Mair-Rundwanderwegs im Lienzer Talboden. Die leichte Strecke ist acht Kilometer lang, umfasst 85 Höhenmeter bergauf und wird mit etwa zwei Stunden und zwanzig Minuten angegeben. Sie beginnt in Gaimberg und endet bei Schloss Bruck in Lienz. Unterwegs führt sie durch Oberlienz und Oberdrum, entlang des Schleinitzbaches und durch die besiedelte Kulturlandschaft. Ein Freilichtmuseum mit dreizehn Themenstationen an der Dorfstraße vermittelt historische Objekte. Am Ende erreicht die Route die Isel und führt über den Katzensteig weiter nach Schloss Bruck. Start und Ziel dieser Etappe liegen in verschiedenen Orten; für die Rückkehr sind Gaimberg und Schloss Bruck die Bezugspunkte.

Die Strecke verbindet mehrere Maßstäbe: den Gang durch die Ortsteile, den offenen Blick über Felder und Hänge sowie den Übergang zum Fluss. Weiter taleinwärts erreicht man Matrei in Osttirol, wo Isel- und Tauerntal in eine stärker alpine Berglandschaft führen.

Häufige Fragen zu Oberlienz

Welche Ortsteile gehören zur Gemeinde?

Die Gemeinde besteht aus Oberlienz, Oberdrum und Glanz. Oberlienz und Oberdrum liegen auf dem Schwemmkegel des Schleinitzbaches; Glanz befindet sich südlich der Isel auf der gegenüberliegenden Talseite.

Welche Spur der Römerzeit gibt es in Oberlienz?

Im Ortsteil Lesendorf liegen Reste einer römischen Villa rustica. Sie belegen die lange Siedlungsgeschichte des Raums am Lienzer Becken.