Umhausen: Stuibenfall, Ötzi-Dorf und historische Kirchen

Umhausen verbindet den Stuibenfall mit Archäologie, Greifvogelpark, Badesee und bemerkenswerten Kirchen. Der Wasserfall bei Umhausen im Ötztal ist 159 Meter hoch und der höchste Wasserfall Tirols. Die Wanderung von Umhausen zum Stuibenfall dauert rund 1 Stunde und 45 Minuten und führt über etwa 2,8 Kilometer. Wer den oberen Bereich erreichen möchte, kommt über mehrere Aussichtsplattformen und rund 700 Stufen. Eine rund 80 Meter lange Hängebrücke führt direkt am 159 Meter hohen Wasserfall entlang.

Stuibenfall und Anreise nach Umhausen

Für die Anreise nach Umhausen fahren Sie zunächst mit der Bahn bis zum Bahnhof Ötztal und anschließend mit der Buslinie 320. Oberhalb des Weilers Platzl bei Umhausen erhebt sich die steile Engelswand. Sie wurde 2008 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Engelswand gehört damit zu den benannten Naturmerkmalen des Ortes, während der Stuibenfall durch seine Höhe und den beschriebenen Wegcharakter ein eigenes Erlebnis bildet.

Ötzi-Dorf, Greifvögel und Badesee

Das Ötzi-Dorf in Umhausen ist ein archäologischer Freilichtpark, der Einblicke in die jungsteinzeitliche Geschichte bietet und zum aktiven Mitmachen einlädt. Zu sehen sind authentisch nachgebaute Hütten, Arbeitsgeräte, Waffen, historische Haustiere und eine 1:1-Nachbildung der Fundstelle des „Ötzis“. Im Greifvogelpark Umhausen finden täglich Flugvorführungen mit Adlern, Bussarden, Falken und Milanen statt. Ein Lehrpfad informiert über das Abrichten von Falken. Der gesamte Park ist barrierefrei und für Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrer geeignet. Der Badesee Umhausen ist mit reinem Trinkwasser gefüllt; außerdem gibt es dort Beachvolleyball.

Kirchen und Geschichte im Ort

Die gotische Pfarrkirche zum hl. Vitus in Umhausen wird bereits 1220 erwähnt und ist die älteste Kirche des Ötztals. An ihr befinden sich gotische Fresken aus dem Jahr 1330, die bei der Restaurierung 1964 entdeckt wurden. Farst zählt zu den ältesten Siedlungen des Tals; dort wurde bereits im 13. Jahrhundert ein Schwaighof gegründet. Die Kirche Maria Schnee ist ein Barockbau mit Rokokoausstattung. Sie entstand um 1796 und wurde am 5. August 1797 eingeweiht. Die Kirche von Niederthai ist dem heiligen Antonius geweiht, ein kleines Barockjuwel und wurde 1698 geweiht. Die Pfarrkirche Tumpen wurde am 17. Mai 1666 von Weihbischof Jesse Perkhofer dem heiligen Martin geweiht. An ihrer Fassade befinden sich drei Rokoko-Fresken mit den Motiven Wetterherren und Guter Hirte. Am Gasthof Krone befindet sich an der Ostseite ein Fresko, das die Hochzeit zu Kana darstellt und aus der Zeit vor 1627 stammt. Wenn Sie Ihre Tirolreise über Umhausen hinaus vergleichen möchten, führen Sie die Ortsnamen Niederthai, Tumpen und Östen zu weiteren Zielen innerhalb der Ortsübersicht.

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