Vals: Bergnatur, Touren und Talgeschichte
Vals zwischen hochalpiner Natur und Bergwegen
Wenn Sie für Ihre Tirolreise einen Ort mit klar erkennbarem Berg- und Talcharakter suchen, verbindet Vals Naturerlebnis, Bergtouren und regionale Geschichte. Das Valsertal liegt eingebettet in den Bergen der Tuxer Alpen. Zugleich reicht die Landschaft von geschützten Waldflächen und hochalpinem Gelände bis zu konkreten Wegen, Kletterangeboten und Winteraktivitäten.
Besonders prägend ist das Natura-2000-Gebiet Valsertal mit dem Code AT3303000 und einer Fläche von 3.519,4 Hektar. Es weist einen sehr hochalpinen Charakter auf; große Flächen bestehen aus Felsstandorten sowie alpinem und subalpinem Grasland. Am Talende steht außerdem der Grauerlenwald seit 1942 unter Naturschutz.
Touren für unterschiedliche Bergtage
Für eine längere Bergroute ist Vals einer der möglichen Ausgangsorte der Peter-Habeler-Runde. Die Runde ist insgesamt etwa 56,5 Kilometer lang, umfasst rund 4.990 Höhenmeter und führt über sechs Hütten. Eine weitere Möglichkeit ist die Hüttenwanderung, die im hinteren Valsertal bei der Touristenrast beginnt. Sie führt über den Fernwanderweg 02 in etwa drei Stunden mit 1.000 Höhenmetern zu einer Hütte. Wenn Sie einen Anstieg direkt ab einem Ortspunkt einplanen möchten, führt vom Ortszentrum St. Jodok aus ein etwa dreistündiger Anstieg entlang des Valser Baches.
Am Talschluss des Valsertals liegt ein Sportklettergebiet mit mehr als 100 Routen. Der Einstieg zum Peter Kofler Klettersteig ist vom Bahnhof St. Jodok aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Winter, Alm und besondere Landschaften
Auf dem Hochplateau Padaun gibt es eine Naturrodelbahn sowie mehrere Schneeschuhwanderungen. Die Vennspitze ist als beliebtes Gebiet für Skitouren bezeichnet. Für einen Aufenthalt mit praktischen Tätigkeiten bietet die Schule der Alm einen fünftägigen Aufenthalt im Bergsteigerdorf Vals an. Dabei werden handwerkliche Tätigkeiten sowie die Unterstützung auf der Alm und im Bergmahd vermittelt.
Die Geschichte des Tales ist an mehreren Stellen sichtbar. Unterhalb der Alpeiner Scharte befinden sich auf 2.800 Metern Höhe Überreste des Molybdänbergwerks. An der Bloaderalm erinnern der einst wichtige, heute aufgelassene Marmorbruch und die Steinsäge an eine frühere Nutzung: Der dort gewonnene Marmor wurde für Bodenplatten der Pfarrkirche St. Jodok, des Doms zu St. Jakob und der Hofburg in Innsbruck geliefert.
Ein weiteres charakteristisches Detail sind die 15 Hauskapellen auf einer Talstrecke von 7 Kilometern. Sie befinden sich in Privatbesitz, werden gepflegt und gelten als Wahrzeichen des Tales. So ergänzt die Kapellenlandschaft die hochalpine Natur und die Spuren früherer Arbeit um einen kulturellen Aspekt.
Orientierung für Ihre Standortwahl
Für die Mobilität in der Region Wipptal gilt die Gästekarte als Fahrkarte für alle Regionalbusse sowie für die S-Bahn zwischen Innsbruck und Brenner. Bei der Auswahl Ihres Aufenthaltsortes können Sie Vals außerdem mit weiteren Zielen vergleichen: [Völs](Völs), [Volders](Volders), [Rinn](Rinn), [Flaurling](Flaurling), [Pfons](Pfons), [Schmirn](Schmirn), [Zirl](Zirl) und [Wildermieming](Wildermieming).
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