Strengen: Dorfgeschichte und Wege zur Dawinalpe

Strengen zwischen Römerstraße und Lechtaler Alpen

Strengen liegt zwischen Landeck und dem Arlberg an einer alten Römerstraße. Der Ort verbindet damit eine klar benannte historische Lage mit Wegen in die Landschaft. Für Ihre Reiseentscheidung lässt sich Strengen besonders über zwei Seiten kennenlernen: über das erhaltene Ortsbild und über die Wanderung zur Dawinalpe in den Lechtaler Alpen.

Historisches Ortsbild und markante Bauwerke

Das Ortsbild von Strengen ist noch recht gut erhalten. Es besteht aus einer Mischung aus romanisch geprägten Mauerhäusern und bajuwarischen Holzhäusern. Diese beiden Bauformen geben dem Ort unterschiedliche architektonische Akzente und machen den Rundgang durch Strengen zu einer Begegnung mit regionaler Baugeschichte, ohne dass dafür ein einzelnes Museumsgebäude im Mittelpunkt stehen muss. Ein besonders genau datiertes Bauwerk ist die Rosannabrücke. Sie wurde 1764 als kombinierte Träger- und Hängesprengwerkbrücke errichtet und steht unter Denkmalschutz. Damit gehört sie zu den historischen Bezugspunkten, an denen sich die Entwicklung der örtlichen Baukultur konkret festmachen lässt. Ergänzt wird dieser Eindruck durch die Pfarrkirche St. Martin, die aus dem 14. Jahrhundert stammt, sowie durch die Wallfahrtskapelle Mariahilf, die 1957 errichtet wurde. Die drei Bauwerke stehen für unterschiedliche Zeiten und Nutzungen innerhalb der Ortsgeschichte.

Wanderung zur Dawinalpe

Wenn Sie Ihren Aufenthalt mit einer längeren Wanderung verbinden möchten, beginnt die dokumentierte Route zur Dawinalpe an der Kirche in Strengen. Zunächst führt sie auf der Dorfstraße in östlicher Richtung zum Weiler Hof. Anschließend folgt sie dem Weg Nr. 1. Die Wanderung von Strengen zur Dawinalpe in den Lechtaler Alpen ist als mittelschwer beschrieben, dauert etwa zwei Stunden und führt bis auf 1.819 m Höhe. Die ungefähre Dauer bleibt dabei eine Orientierung; die konkrete Wegführung ist durch den Startpunkt, den Weiler Hof und den markierten Wegabschnitt eindeutig beschrieben.

Spaziergänge am Egger Weiher

Für eine andere Form der Landschaftserkundung bietet sich der Egger Weiher oberhalb von Strengen an. Er ist ein natürlich entstandenes Gewässer. Die Landschaft in Strengen lässt sich außerdem bei Spaziergängen durch blütenreiche Hochwiesen erkunden. Der Weiher und die Hochwiesen stehen dabei für zwei unterschiedliche Landschaftseindrücke: ein Gewässer oberhalb des Ortes und blütenreiche Wiesenflächen. Damit stehen neben der mittelschweren Wanderung auch kürzere, landschaftsbezogene Unternehmungen im beschriebenen Angebot des Ortes. Bei Egger Weiher befindet sich zudem eine 1 km lange Rodelbahn. Ihre Länge ist klar angegeben; Aussagen zu Betriebszeiten oder zur aktuellen Nutzung sind damit nicht verbunden. Weitere Orte in dieser Übersicht sind Prutz (Prutz), Nauders (Nauders), Zams (Zams), Langesthei (Langesthei), Tösens (Tösens), Pettneu Am Arlberg (Pettneu Am Arlberg), Pians (Pians) und Ried Im Oberinntal (Ried Im Oberinntal).

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landeck.

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