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Schlaiten – Panoramawege, Iseltrail und Dorfkultur

Unterkünfte in Schlaiten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schlaiten verbindet eine markante Lage über dem Iseltal mit Wegen zu Wasserfall, Waldkapelle und historischen Zeugnissen.

Landschaft und Wege rund um Schlaiten

Das Siedlungsgebiet von Schlaiten liegt nahezu vollständig auf einer Terrasse südwestlich der Isel, etwa 150 Meter über der Talsohle des Iseltals. Diese konkrete Höhenlage prägt die räumliche Orientierung des Ortes, ohne dass daraus Aussagen über Wegbeschaffenheit oder Zugänglichkeit abgeleitet werden sollten. Ein zentraler Weg für die Erkundung ist der Schlaitner Panorama- und Erlebnisweg. Er führt vom Dorfplatz Schlaiten zum Daberer Wasserfall und verbindet damit den Ortsmittelpunkt mit einem klar benannten Naturziel. Unterwegs führt der Weg an der Hofstelle vlg. Gridling vorbei, die als altes Knappenhaus aus dem 16. Jahrhundert gilt. Außerdem führt der Panorama- und Erlebnisweg zur Waldkapelle „Zum guten Hirten“. So lassen sich auf derselben ausgeschildert benannten Route Landschaft, ein historisches Gebäude und eine Kapelle miteinander verbinden. Ein weiterer Bezug zur Flusslandschaft ist der Iseltrail. Zwischen Schlaiten und St. Johann im Walde verläuft er in unmittelbarer Nähe zur Isel, meist auf dem Begleitdamm. Damit steht neben dem Panorama- und Erlebnisweg eine Route zur Verfügung, deren Verlauf ausdrücklich an den Fluss und den Talraum gebunden ist. Als höchster Punkt des Gemeindegebiets erreicht der Bockstein 2.805 Meter und gilt als beliebter Aussichtsberg.

Kirchen, Kapellen und Schlaitens Geschichte

Die Pfarrkirche Schlaiten trägt mehrere deutlich datierte Spuren ihrer Geschichte. Nach ihrer Vergrößerung wurde sie 1658 dem heiligen Paulus geweiht. Danach war Schlaiten ein viel besuchter Wallfahrtsort, besonders für Menschen aus Oberkärnten. Der barocke Hochaltar stammt aus dem Jahr 1735 und wurde von Johann Paterer erbaut. An der Westseite der Pfarrkirche befindet sich am Abschluss des Friedhofs der Arkadengang „Nothelfergang“. Er umfasst 15 Nischen mit Statuen des heiligen Paulus sowie der 14 Nothelfer. Der Ort erzählt damit nicht nur von der Ausstattung der Kirche, sondern auch von der religiösen Bedeutung, die Schlaiten nach der Weihe entwickelte. Eine weitere Station ist die Kapelle hl. Chrysanth und Daria. Sie beherbergt einen neuromanischen Hochaltar aus dem Jahr 1888. Zusammen mit der Pfarrkirche, dem Nothelfergang und der Waldkapelle „Zum guten Hirten“ entsteht ein kulturelles Bild, das sich gut mit einer Wegerkundung durch Schlaiten verbinden lässt.

Dorfplatz und Veranstaltungen

Der Dorfplatz ist im Jahresverlauf Schauplatz zahlreicher Feste, Feiern und Veranstaltungen. Dazu gehört das Schlipfkrapfenfest. Wer den Ort nicht nur über seine Wege und Sakralbauten, sondern auch über seine dörfliche Veranstaltungskultur kennenlernen möchte, findet hier einen weiteren festen Bezugspunkt. Weitere Orte sind [Innergschlöß](Innergschlöß), [Hinterbichl](Hinterbichl), [Oberlienz](Oberlienz), [Hopfgarten In Defereggen](Hopfgarten In Defereggen), [St. Veit In Defereggen](St. Veit In Defereggen), [Lavant](Lavant), [Thurn](Thurn) und [Nußdorf-Debant](Nußdorf-Debant).

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Osttirol.

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