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St. Veit In Defereggen – Wandern, Kultur und Rodelbahnen

Unterkünfte in St. Veit In Defereggen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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St. Veit In Defereggen verbindet eine markante Höhenlage mit Wanderwegen, historischen Bauwerken und saisonal unterschiedlichen Unternehmungen. Sankt Veit in Defereggen liegt als höchstgelegene Gemeinde Osttirols zum Teil im Nationalpark Hohe Tauern. Für die Wahl Ihrer Unterkunft können deshalb die konkreten Wege, Ausgangspunkte und kulturellen Ziele des Ortes eine wichtige Orientierung geben.

Wandern zwischen Panoramaweg und Gritzer Seen

Der Natur- und Kulturlehrweg „Leben am Steilhang“ ist 9,4 km lang, weist 440 Höhenmeter bergauf und 440 Höhenmeter bergab auf und hat den Schwierigkeitsgrad mittel. Der gleichnamige Panoramaweg führt zwischen den Fraktionen Bruggen und Gsaritzen in Sankt Veit in Defereggen. Von dort verläuft er an der Holzer Mühle am Froditzbach vorbei weiter nach Gassen und bis ins Dorfzentrum von Sankt Veit in Defereggen. Die Mühle wird noch heute betrieben und verbindet damit einen Wegabschnitt mit einem erhaltenen technischen Zeugnis. Eine zweite klar beschriebene Wanderoption ist der Rundweg zu den Gritzer Seen. Er ist 9,6 km lang, weist 555 Höhenmeter bergauf auf, erreicht 2.505 m Höhe und hat ebenfalls den Schwierigkeitsgrad mittel. Der Rundweg beginnt und endet an der Speikbodenhütte in Sankt Veit in Defereggen; ein Zustieg ist auch vom Parkplatz Oberholz möglich. Im Vergleich zum Lehrweg fällt vor allem der größere Höhenunterschied auf, während beide Routen als mittel eingestuft sind. So können Sie bei der Planung zwischen einem Weg mit Natur- und Kulturbezug und einer Route zu hoch gelegenen Seen unterscheiden. Zum landschaftlichen Erleben gehört außerdem der Wasserfall Zotten. Er liegt in Zotten, einem Ortsteil von Sankt Veit in Defereggen. Von der Kapelle „Maria Heimsuchung“ aus erreicht man nach kurzer Wanderung die Gischt des Wasserfalls. Der grenzüberschreitende 2-Täler-Trail führt aus dem Raum Sankt Veit in Defereggen in das Südtiroler Antholzertal und kann in sechs Tagesetappen bis ins benachbarte Italien begangen werden.

Kirchen, Kapellen und Ortsgeschichte

Die Pfarrkirche zum Heiligen Vitus ist im österreichischen Denkmalverzeichnis verzeichnet. Ihr Glockenturm ragt im Ortszentrum von Sankt Veit in Defereggen markant empor. In Bruggen wurde die Kapelle zum hl. Florian 1973 neu erbaut, nachdem die vorherige Kapelle 1965 durch Hochwasser zerstört worden war. Die Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes in Moos wurde 1813 gestiftet und 1867 neu erbaut. Auch die Ortsgeschichte ist mit einer literarischen Persönlichkeit verbunden: Der Pfarrer und Schriftsteller Sebastian Rieger, bekannt unter dem Namen Reimmichl, wurde 1867 in Sankt Veit in Defereggen geboren. Eine lebensgroße Bronzeskulptur des Dichters schuf der Bildhauer Georg Planer.

Weitere Aktivitäten im Jahreslauf

In Sankt Veit in Defereggen kann man einen Parcours zum Bogenschießen nutzen. Außerdem gibt es eine 9-Loch-Golfanlage. Für den Winter sind bei Sankt Veit in Defereggen Rodelbahnen im Bereich Oberholz und Leppetal für Schlittenfahrten ausgewiesen. Die Rodelbahn Leppetal verfügt zusätzlich über eine Beleuchtungsanlage für Abendfahrten. Weitere Orte in dieser Auswahl: Schlaiten, St. Johann Im Walde, Ainet, Hinterbichl, Untertilliach, Bichl, Kartitsch, Arnbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Osttirol.

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