Schönwies: Wandern, Wege und Kultur

Schönwies verbindet abwechslungsreiche Wege mit historischen Bezugspunkten. Auch für Familien, die ihre Tage nicht ausschließlich einem einzigen Ausflugsziel widmen möchten, bietet die Verbindung von Wegen und historischen Bezugspunkten eine klare Orientierung für die Reiseplanung.

Wandern zwischen Wiesen, Wald und Inn

Der Leitenweg ist eine Rundwanderung, die in Schönwies beginnt. Sein Verlauf führt entlang von Feldern und Wiesen in Richtung eines kleinen Waldes. Damit lässt sich eine Wanderidee planen, die verschiedene Landschaftseindrücke miteinander verbindet, ohne den Ausgangspunkt außerhalb von Schönwies zu wählen. Eine weitere Möglichkeit ist die Dorfrunde Schönwies. Sie führt über Wiesen und Felder und überquert den Inn. Beide Wege setzen unterschiedliche Akzente: Während beim Leitenweg der Übergang von den offenen Flächen zum Wald im Mittelpunkt steht, gehört bei der Dorfrunde die Querung des Inns zum beschriebenen Verlauf.

Auch der Kronburgweg führt durch den Wald und bietet dabei einen Blick in die Schlucht des Kronburgerbachs. Die auf einem Hügel gelegene Ruine der Kronburg wird sichtbar, sobald der Weg den Wald verlässt und die Wiese erreicht. Wer seine Wanderplanung gern mit einem historischen Bezugspunkt verbindet, kann diesen Weg daher unter einem anderen Gesichtspunkt betrachten als eine reine Runde durch offene Landschaft. Zusätzlich führt der Jakobsweg durch Schönwies. Die Falterschein Runde (Nr. 705) ermöglicht Einblicke in das Leben der Bergbauern; eine Anreise zu dieser Runde mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich.

Landschaftliche Orientierung rund um Schönwies

Schönwies liegt am Fuß des 200 Meter hohen Wasserfalls Fallaten Bach. Dieser Bezugspunkt ergänzt die beschriebenen Wege um ein deutliches Landschaftselement.

Kirchen und historische Spuren

Zur kulturellen Seite von Schönwies gehört die St.-Vigil-Kirche in Obsaurs. Sie wurde in spätgotischem Stil in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. In Schönwies befindet sich außerdem die dem heiligen Michael geweihte Pfarrkirche. Beide Kirchen setzen unterschiedliche historische Akzente, ohne dass daraus derselbe Bautyp oder dieselbe Entstehungszeit abgeleitet werden sollte.

Auch die Geschichte der Landschaft ist greifbar: Römische Münzfunde aus der Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts bezeugen im Gebiet von Schönwies den Verlauf der Via Claudia Augusta. Zusammen mit der auf einem Hügel gelegenen Ruine der Kronburg entsteht so ein kultureller Rahmen für eine Reise, die Wege und regionale Geschichte verbindet.

Anreise und Wahl des Urlaubsortes

Wenn Sie die Dorfrunde Schönwies einplanen, ist die Anreise über die Abfahrt Schönwies an der B171 Tiroler Straße oder über die Abfahrt Schönwies an der A12 Inntal Autobahn möglich. Für die Falterschein Runde (Nr. 705) steht eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Verfügung.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landeck.

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